Sei mal ehrlich: wie oft sitzt Du abends in Deinem Bett, gehst den Tag nochmal gedanklich durch und siehst irgendwie nur das Schlechte? All die kaputten Momente, in denen Du ausgerastet bist, Andere schlecht behandelt hast oder einfach anders reagiert hast, als Du es geplant oder von Dir erwartet hättest?

Wir schauen leider viel zu sehr auf die Ergebnisse, das Greifbare und Sichtbare, was sich im Laufe eines Tages ereignet. Natürlich bist Du in einer Leistungsgesellschaft auch irgendwie darauf gepolt, zu leisten. Man ist darauf bedacht, dass möglichst viel produziert wird, Projekte vorangehen und abgeschlossen werden. Aus den Arbeitnehmern möglichst viel herauszuholen. Zu ernten sozusagen. Da ist es dann oft tabu, wenn eine Arbeit mal etwas länger dauert, der sichtbare Erfolg oder Fortschritt auf sich warten lässt oder man extra viel Sogfalt und Exzellenz in eine Sache legen möchte.

But shouldn’t it be the other way round? Sollte man nicht eher gerade zu Beginn einer Sache besonders viel Liebe und Bemühtsein zeigen? Sollte man nach dem Setzen von neuen Pflänzchen bereits nach ein paar Tagen das Gießen aufhören, nur weil noch keine Triebe sichtbar sind? Really?

Judge each day by the seeds You plant, not by the harvest You reap.

Havilah Cunnington


Kleine Anregung, nicht so sehr auf das Ernten fokussiert zu sein, sondern viel mehr darauf, jeden Tag durch kleine gute Taten eine neue Saat zu legen. Da gehst Du abends mit einem ganz anderen Blick ins Bett, wenn Du entdeckst, wo Du vielleicht trotz verpatzter Momente Neues und Gutes entstehen hast lassen können! Und kultivierst Dir gleichzeitig eine Einstellung der Dankbarkeit für das Kleine, die wir viel zu oft schon verlernt haben. Left to say: good luck ’n‘ happy trying!

Xoxo, Clarissa

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